Bekannte Persönlichkeiten der Judogeschichte
Einige Menschen, die den Sport geprägt haben: Kano, Kawaishi, Geesink, Ruska und Yamashita.
- Quelle
- Wikipedia (en: Jigoro Kano, Mikinosuke Kawaishi, Anton Geesink, Wim Ruska, Yasuhiro Yamashita – Orientierung), International Judo Federation (ijf.org)
- Stand
- 2026-10-13
- Zuletzt geprüft
- 13. Oktober 2026
- Original
- Dokument beim Verband
Diese kleine Auswahl ist nicht vollständig; sie zeigt Menschen, die für die Entwicklung des Sports besonders wichtig waren. Genannt werden nur historische Persönlichkeiten und erwachsene Spitzensportler mit öffentlich dokumentierten Erfolgen.
Jigoro Kano (1860–1938)
Der Begründer des Judo und des Kodokan, Pädagoge und Sportfunktionär. Er war ab 1909 im Internationalen Olympischen Komitee aktiv und gilt als erstes asiatisches Mitglied. Mehr dazu in den Beiträgen „Ursprung und Kano“ und „Kodokan und Prinzipien“.
Mikinosuke Kawaishi (1899–1969)
Japanischer Judo-Lehrer, der ab 1928 in Europa wirkte (London, ab 1935 Paris) und den Aufbau des Judo in Frankreich entscheidend mitprägte. Er wirkte beim Gründen des französischen Verbandes mit und wird mit dem farbigen Gürtelsystem für Europa in Verbindung gebracht. Dessen genaue Herkunft ist allerdings nicht ganz geklärt (farbige Gürtel sind in London schon 1926/27 belegt).
Anton Geesink (1934–2010)
Der Niederländer wurde 1961 in Paris Weltmeister und war damit der erste Nicht-Japaner mit einem WM-Titel in der offenen Klasse; 1965 gewann er erneut. Bei Olympia 1964 in Tokio holte er Gold in der offenen Klasse, vor den Augen des japanischen Publikums. Er gewann zudem 21 Europameistertitel (nach Wikipedia) und war später Mitglied im IOC. Diese Erfolge zeigten, dass Judo kein rein japanischer Sport mehr war.
Wim (Willem) Ruska (1940–2015)
Ebenfalls Niederländer: Bei den Olympischen Spielen 1972 in München gewann er Gold sowohl in der Klasse über 93 kg als auch in der offenen Klasse, zwei Goldmedaillen bei denselben Spielen. Dazu kamen Weltmeistertitel 1967 und 1971 in der Klasse über 93 kg. Hinweis: Er war kein Deutscher; die Geburtsangabe schwankt in der Quelle zwischen dem 24. und 29. August 1940.
Yasuhiro Yamashita (geboren 1957)
Der Japaner gewann 1984 in Los Angeles Olympia-Gold in der offenen Klasse, obwohl er sich verletzt hatte. Außerdem wurde er mehrfach Weltmeister (1979, 1981 und 1983 in der Klasse über 95 kg, 1981 auch in der offenen Klasse). Vor seinem Karriereende am 17. Juni 1985 blieb er laut Quelle in 203 Kämpfen in Folge unbesiegt (dazwischen 7 Unentschieden). Später war er für den Weltverband IJF und das IOC tätig. Persönliche und gesundheitliche Angaben der Quelle zu jüngerer Zeit sind nicht ausreichend belegt und werden hier bewusst nicht wiedergegeben.
Deutsche Olympiasieger (Beispiele)
Aus Deutschland sind laut der Liste der Olympiamedaillengewinner unter anderem Frank Wieneke (1984, Halbmittelgewicht bis 78 kg) und Udo Quellmalz (1996, Halbleichtgewicht bis 65 kg) Olympiasieger. Eine vollständige Liste konnte wegen der Länge der Quelle nicht geprüft werden.
Quellen
- Wikipedia (Englisch): Jigoro Kano – https://en.wikipedia.org/wiki/Jigoro_Kano (abgerufen 13.10.2026)
- Wikipedia (Englisch): Mikinosuke Kawaishi – https://en.wikipedia.org/wiki/Mikinosuke_Kawaishi (abgerufen 13.10.2026)
- Wikipedia (Englisch): Anton Geesink – https://en.wikipedia.org/wiki/Anton_Geesink (abgerufen 13.10.2026)
- Wikipedia (Englisch): Willem Ruska – https://en.wikipedia.org/wiki/Willem_Ruska (abgerufen 13.10.2026)
- Wikipedia (Englisch): Yasuhiro Yamashita – https://en.wikipedia.org/wiki/Yasuhiro_Yamashita (abgerufen 13.10.2026)
- Wikipedia (Englisch): Liste olympischer Judo-Medaillengewinner – https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Olympic_medalists_in_judo (abgerufen 13.10.2026)